24-01-2012
Kinocharts: Echte Freunde
Gut, besser, ein Hit: Die französische Komödie „Ziemlich beste Freunde“ ist auf dem besten Weg, der erfolgreichste französische Film in Deutschland aller Zeiten zu werden. In den USA sind mal wieder Vampire gefragt.
„Ziemlich beste Freunde „ übertrifft alle Erwartungen: Nunmehr auf 640 Kinos aufgestockt, legte der französische Sensationserfolg auch am dritten Wochenende noch einmal massiv zu und wurde von 615 000 Besuchern gesehen – eine schon jetzt einmalige Erfolgsgeschichte. Der Film ist auf dem besten Weg, nicht nur der erfolgreichste Film in der Geschichte von Senator zu werden, sondern auch der erfolgreichste französische Film aller Zeiten an den deutschen Kinokassen.
Aktuell steht das erste Kinowunder des Kinojahrs 2012 knapp vor zwei Millionen Gesamtbesuchern.Platz zwei ging an „Verblendung „, der am zweiten Wochenende auf knapp 185 000 Besucher kam und damit knapp vor „Die Muppets „ lag, der als bester Neuling in 453 Kinos 180 000 Zuschauer anlockte. Dahinter schrieb „Der gestiefelte Kater „ zum siebten Mal in Folge sechsstellige Besucherzahlen und hält nun zielstrebig Kurs, als erster Film im Verleih von Paramount Pictures Germany die Drei-Millionen-Zuschauer-Hürde zu nehmen – allerdings lag er nur nach Umsätzen vor „Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch „, der zwar auf knapp 110 000 Zuschauer kam, aber nach Umsätzen nur auf Platz neun kam. Um die weiteren Plätze im dicht gedrängten Feld kämpfen „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten „, „Offroad „ und „Rubbeldiekatz „ mit jeweils knapp 100 000 Kinogängern.
Auf Platz zehn landete schließlich Clint Eastwoods „J. Edgar „ mit Leonardo DiCaprio, der es in 151 Kinos auf 55 000 Besucher brachte. In den Top 20 meldeten sich außerdem neu: „Intruders“ mit 13000 verkauften Tickets in 79 Kinos und „Kriegerin „ mit ebenfalls 13 000 Besuchern in 56 Kinos.
Vampire schlagen schwarze Piloten an den US-KinokassenDer vierte Teil der „Underworldserie“ mit Kate Beckinsale hat am Wochenende mit großem Vorsprung die Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada erobert. Laut „Los Angeles Times“ gaben die Kinogänger 25,4 Millionen Dollar (19,7 Millionen Euro) für „Underworld: Awakening“ aus. Der Kriegsfilm „Red Tails“ von George Lucas kam mit 19,1 Millionen Dollar nur auf den zweiten Platz. Auf den dritten rutschte mit nur noch 12,1 Millionen der Vorwochensieger „Contraband“ mit Mark Wahlberg ab.
Quelle: Focus

